Die Gruppe Elexir-A hat sich inzwischen aufgelöst. Ein Kontakt zu Menschen aus der ehemaligen Gruppe kann aber weiterhin unter folgender Adresse hergestellt werden:
[E-Mail] elexir-a (at) gmx (punkt) net [Briefpost] Elexir-A c/o ARI e.V., Colbestraße 19, 10247 Berlin
Wir - eine kleine Berliner Gruppe weißer Menschen mit deutschem Pass und ohne Migrationshintergrund - beschäftigen uns schwerpunktmäßig mit Themen aus dem Feld Arbeit - Migration - Prekarisierung.
Zwischen 2002 und 2004 gab es eine intensive Zusammenarbeit, unter anderem mit der
Flüchtlingsinitiative Brandenburg, um die Ausbeutung migrantischer Arbeitskräfte öffentlich zu skandalisieren und die Gegenwehr der Betroffenen bekannt und sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stand der Kampf einer großen Gruppe von Arbeitern vorwiegend afrikanischer Herkunft um ihren Lohn für Bauarbeiten auf einer Großbaustelle der Berliner Wohnungsbaugesellschaft Mitte. Unsere Erfahrungen aus dieser Kampagne zur Arbeitssituation von Flüchtlingen, gegen Lohnraub und Arbeitsverbote haben wir in einer dreisprachigen Broschüre (dt./frz./engl.) zusammengefasst. In der Auswertung von Elexir-A geht es um Strategien des Lohnkampfs, die Bedingungen der Zusammenarbeit zwischen migrantischer Selbstorganisation und deutschen UnterstützerInnen sowie Erwartungen an die Rolle der Gewerkschaften in diesen Konflikten.
Die Broschüre "Widerstand gegen Lohnraub und Rassismus" steht hier als PDF-Datei zur Verfügung oder kann kostenlos als gedrucktes Exemplar (78 S., DIN A 5) bestellt werden über unsere oben angegebene E-Mail.
(zum Download: [Version zur Ansicht / screen, ca. 1,5 MB] [Version zum Ausdruck / print, ca. 1 MB])
Eine Spende für den Versand ist erwünscht auf das Konto:
Andreas Lorenz
Kto. 7132216007
Berliner Volksbank
BLZ 100 900 00
Für Unterstützung bei Gestaltung und Finanzierung der Broschüre bedanken wir uns bei Fabian Hickethier | BAR M Kommunikationsdesign, Rinah Lang, Umbruch Bildarchiv, Netzwerk Selbsthilfe e.V., Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt, Solidaritätsfonds der Hans-Böckler-Stiftung.
Die von uns verfassten Redebeiträge, Flugblätter usw. sowie unsere Arbeitsmaterialien werden wir nach und nach ergänzen. Vorerst weisen wir Euch auf die Unterlagen des früheren Berliner Projekts ZAPO hin, die im Internet abrufbar sind. Wir haben auch eine Kurzinformation zum arbeitsgerichtlichen Mahnverfahren zusammengestellt.
Außerdem gibt es hier ein paar Verweise zu anderen Quellen im Internet, wo nützliche und/oder interessante Informationen aus dem Bereich Migration und Arbeit sowie Kampf gegen Lohnbetrug zu finden sind.
zuletzt aktualisiert: 13.05.2007
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